Adieu, du wunderschöne Weihnachtszeit!

Zum 16. Mal führte die Chlausgesellschaft Neuenhof das Christbaumverbrennen durch. Der Zulauf war in diesem Jahr eher gering.
Ausgedient und abgeschmückt: Die Christbäume brennen innert Minuten lichterloh. (Bilder: isp)

Ein mächtiges Feuer loderte am Samstag beim Schützenhaus Buckmatte am Waldrand Richtung Killwangen. Ausgediente Christbäume, aber auch nicht verkaufte Tannen wurden verbrannt. Dieses Jahr machten jedoch weniger Einwohnerinnen und Einwohner vom Angebot der Chlausgesellschaft Neuenhof Gebrauch, die das Christbaumverbrennen immer Anfang Januar durchführt. «Wir haben im Vorfeld wohl zu wenig Werbung gemacht», vermutete Hardy Wiederkehr, der Präsident des 2001 gegründeten Vereins, der im Dorf zahlreiche Bräuche am Leben hält. Auch der Umstand, dass der legendäre Chlauseinzug zwei Mal nicht stattfinden konnte, habe wohl zum geringen Interesse beigetragen. Den Zaungästen am Feuer war das einerlei. Die Kinder schauten fasziniert in die lodernden Flammen. Für Sicherheit sorgte ein Löschfahrzeug der ortsansässigen Feuerwehr, welches im Fall eines unbeabsichtigten Funkenflugs zum Einsatz gekommen wäre. Die Chlausgesellschaft will trotzdem an ihrem Engagement festhalten. «Wir wollen Leben ins Dorf bringen», so Wiederkehr. Neue Mitglieder seien immer willkommen.

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Stefan Beeler: «Als Feuermeister sorge ich dafür, dass das Feuer immer eine solide Grundlage beibehält. Auch habe ich die Windrichtung im Auge. Ich habe einen wirklich ‹heissen› Job.»

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