Für Karate-Nachwuchs ist gesorgt

Am vergangenen Samstag wurde Brugg zum Mittelpunkt der Jungtalente in Karate. In der Mülimatt-Turnhalle traten 519 Kinder gegeneinander an.
Medaillensegen: Zweite von rechts ist die Bruggerin Sofija Nesic. (Bild: aru)

Was am vergangenen Samstag in der Mülimatt-Turnhalle Windisch abging, war ein Paradebeispiel an Organisation und Disziplin. An der Junior Karate League 2023 traten 519 Kinder im Alter von sechs bis dreizehn Jahren aus insgesamt 38 Vereinen an den Start. Sie massen sich in verschiedenen Kategorien in den Disziplinen Kata und Kumite. Begleitet wurden sie von 145 Coaches und 35 Schiedsrichtern, betreut von
60 Helferinnen und Helfern aus den Dojos Karate Do Brugg, Bushido Baden und Karate Kai Lenzburg. Damit war die Aargauer Austragung das grösste jemals in der Swiss Karate Federation organisierte nationale Nachwuchsturnier mit Gästen aus der ganzen Schweiz. Organisiert wurde die Junior Karate League vom Neuen Aargauer Karateverband (NAKV). Während am Morgen die Sechs- bis Neunjährigen am Start waren, folgten am Nachmittag die Zehn- bis Neunzehnjährigen.

Trotz Grossandrang widmeten sich die Kinder und Jugendlichen hoch konzentriert ihren Einsätzen – mit Blick auf eine der hundert Medaillen, die verliehen wurden. «Die Nachwuchsförderung ist uns enorm wichtig», so Sabine Riemenschneider, Präsidentin des NAKV und selbst Karate-Trainerin. Von zehn Teilnehmenden erhielten denn auch vier eine Medaille. «Wir wollen die Kinder von klein auf motivieren, die Wettkämpfe als Teil ihres Sports zu sehen», erklärte Sabine Riemenschneider, «und dabei viel Spass zu haben.»

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(Bilder: Ivan Smolianinov, aru)

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