Das «Tal» zeigte sich in bestem Licht

Bei schönstem Wetter empfing die Schenkenberger Gewerbeausstellung am vergangenen Wochenende rund 10 000 Besucherinnen und Besucher.
Bei der Eröffnung: Dario Abbatiello, Präsident des Gewerbevereins Schenkenbergertal, und OK-Präsident Daniel Streit. (Bild: aru)

Die elfte Schenkenberger Gewerbeausstellung (Schega) war ein voller Erfolg. Rund 10 000 Besucherinnen und Besucher konnte der Anlass, der vom 1. bis 3. September in den Gewächshäusern von Gartenbau Zulauf in Schinznach-Dorf stattfand, im 40. Gründungjahr des Vereins verzeichnen. Bereits am Vorabend der Eröffnung zeigten sich die Verantwortlichen, die gemeinsam mit Sponsoren und Ausstellenden auf die Schega anstiessen, zuversichtlich. Die Stimmung im grünen Ambiente der Gewächshäuser war freudig und aufgeräumt. «Es ist zu 100 Prozent gelungen», sagte Dario Abbatiello, Präsident des Gewerbevereins Schenkenbergertal, der das «Tal» als leistungs-fähig und innovativ rühmte. «An der Schega vereint sich traditionelles Handwerk mit neuesten Technologien», verkündete er mit sichtlichem Stolz. Und sprach dem Gewerbe, das mit seinem grossen Engagement wesentlich zur Attraktivität der Region beitrage, seinen grossen Dank aus. Gemäss dem Motto «Genial regional», das die Schega vom Jurapark übernommen hatte, strich auch Urs Widmer, Geschäftsleiter des Aargauischen Gewerbeverbands, den grossen Effort des regionalen Gewerbes hervor. «Ich bin überzeugt, dass in Zeiten der Globalisierung die regionalen Gewerbevereine von unschätzbarem Wert sind», erklärte er und wies darauf hin, dass im Kanton Aargau die Messen zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten gehörten. Zudem seien die Gewerbevereine wichtig für die Re-krutierung des Nachwuchses. In diesem Bereich habe die Schega mit dem Projekt «Schule an der Schega» einen wesentlichen Beitrag geleistet, so Widmer. Peter Zimmermann betonte, dass das Schenkenbergertal mit rund 3000 an der Zahl enorm viele Arbeitsplätze biete. «Geniesst die Tage, pflegt das Netzwerk, knüpft Kontate und schaut in die Zukunft», so der Gemeindeammann von Schinznach, der selbst als Aussteller im Bereich Weinbau an der Schega vertreten war.

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Urs Widmer, Geschäftsleiter des Aargauischen Gewerbeverbands, richtet eine Grussbotschaft an die Gäste. (Bild: aru)

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Gastgeber Christian Zulauf freute sich – trotz der vielen Arbeit, die der Anlass mit sich brachte – seinerseits, die Schega unter seinem Dach beherbergen zu dürfen. OK-Präsident Daniel Streit führte frohgemut durch den Abend und wand den Schega-Zwergen ein Kränzchen, die als Maskottchen seit Mitte Mai – versteckt an verschiedenen Orten im Schenkenbergertal – für die Schega unterwegs waren. Wer einen der versteckten, von Hand bemalten Zwerge fand, durfte an der Schega einen Preis entgegennehmen – drei Gewinner erhielten von OK-Chef Daniel Streit gar ein Goldvreneli überreicht. «Wir sind sehr zufrieden mit dem Publikumsaufmarsch», zog Streit am Montagmorgen Bilanz, «die Schega bleibt ganz klar ein gesellschaftlicher Höhepunkt im ‹Tal›.»

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Die Schega 23 lockte viel Publikum an – rund 10 000 Besucherinnen und Besucher kamen auf das Messegelände.

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