Raumfüllendes Musikfestival

Das One-Of-A-Million-Musikfestival ist bekannt für seine intimen Konzerte an ausgefallenen Orten. Das diesjährige Festival startet am 6. Februar.
Die Musikerin Leila Moon gehört zu den Top-Acts des diesjährigen OOAM. (Bild: zVg)

Baden – Jeweils im Februar lädt das One-Of-A-Million-Musikfestival – kurz OOAM – während über einer Woche Besucherinnen und Besucher zu einer musikalischen Entdeckungsreise ein. Dabei verwandelt sich die Stadt Baden in eine Bühne und füllt sich mit den unterschiedlichsten Klängen. Dazu werden auch wieder Orte bespielt, die normalerweise nicht für Auftritte und Konzerte genutzt werden.

Das diesjährige Festival bringt 43 Acts aus 19 Ländern nach Baden, die an 19 verschiedenen Orten auftreten werden. Beim Besuch des OOAM können die Gäste zwischen den Konzerten so ganz nebenbei die Stadt entdecken. Das Festival findet von 6. bis 14. Februar statt und sorgt erneut in versteckten Räumen für unerwartete Begegnungen. Gespielt wird mitunter in einer Kegelbahn, einer Kapelle, in den Räumlichkeiten des Werkhofs, natürlich aber auch in bekannten Eventlokalen wie der Druckerei, der Stanzerei oder dem Royal. Genauso bewegt sich die gespielte Musik zwischen den unterschiedlichsten Genres und Stimmungen. Die Abendkonzerte in den drei Hauptspielorten Druckerei, Stanzerei und Royal können nur mit einem Abend- respektive Festivalpass besucht werden.

Die Stadtkonzerte sind dagegen frei zugänglich. Diese Zweiteilung ist Ausfluss der Ziele, die sich die Festivalleitung selbst für das OOAM gegeben hat. Das Festival soll möglichst allen Menschen – ungeachtet ihrer finanziellen Möglichkeiten – einen Zugang zum gemeinschaftlichen Musikerlebnis bieten. Neben den kostenlosen Konzerten gibt es daher auch Abendtickets in drei Preisstufen, je nach den finanziellen Möglichkeiten der Gäste.

Intimität trotz Erfolg bewahrt
Das OOAM wird seit 2011 veranstaltet und ist bekannt für seine Konzerte in intimem Rahmen. Die Unmittelbarkeit und die Nähe zwischen Künstlern und Publikum zeichnen viele OOAM-Konzerte aus. Obwohl das Festival mit den Jahren stetig grösser wurde, hat es sich bis heute seinen familiären Charakter bewahrt. Noch heute geht es beim OOAM darum, Musik gemeinsam zu erleben und dabei immer wieder Neues zu entdecken.

Als Top-Acts für das diesjährige Festival sind der aus dem Irak stammende 3Yooni, die Baslerin Leila Moon und das Duo Pink Must geladen. 3Yooni, mit bürgerlichem Namen Yassin Mahdi, kam 1992 als Geflüchteter mit seinen Eltern in die Schweiz. In seinen Musikprojekten setzt er sich kritisch mit Rassismus, Orientalismus und Identität auseinander. Elektronische Texturen, polyrhythmische Beats, warme Vocals und verzerrte Schleifen formen seine musikalische Sprache der Bewegung. Leila Moon ist DJ, Musikerin und Produzentin aus Basel. Sie hat sich darauf spezialisiert, den Tanzenden Lebensfreude, Haltung und Widerstandskraft mitzugeben. Das US-Duo Pink Must ist eine spielerische Erkundung von Soundscapes, bekannten Songstrukturen und vibrierenden Vocals. Ein Hauch Ambient untermalt die Stücke von Mari Rubio und Lynn Avery.

Darüber hinaus sind DJ Startup, Maria Iskariot und viele mehr gebucht. Das komplette Line-up für das OOAM 2026 ist unter ooam.ch einsehbar.