Baugesuch für Millionenprojekt

In Tegerfelden liegen die Baugesuche für die Sanierung und Erweiterung des Schulhauses aus – dazu gehört auch das Schulraumprovisorium.
Das Schulhaus von 1884 entspricht nicht mehr den Anforderungen. (Bild: Archiv)

Tegerfelden – Bereits seit dem Herbst 2023 beschäftigt sich das Tegerfelder Stimmvolk mit dem Thema «Erweiterung Schulraum». An der Sommergemeindeversammlung 2025 wurde schliesslich der Kreditantrag zur Schulraumerweiterung über 8 285 000 Franken angenommen. Für den dreistöckigen Neubau, der westlich neben dem bestehenden Schulhaus entstehen soll, liegt noch bis zum 13. Februar das Baugesuch aus.

Im Bauprojekt enthalten ist ebenfalls die Sanierung und der Umbau des bestehenden Schulhauses. Das Thema Platzmangel angesichts der geburtenstärkeren Jahrgänge sowieso die Umsetzung des Lehrplans 21 beschäftigen fast alle Schulgemeinden im Aargau.

Im Neubau sind drei Schulzimmer und ein Musikzimmer vorgesehen sowie Raum für die Tagesstruktur im Erdgeschoss. Das alte Schulhaus soll nach der Sanierung vier Schulzimmer, zwei Gruppenräume, zwei Therapieräume und eine Bibliothek bieten. Während der rund einjährigen Bauphase soll der Unterricht in einem Schulprovisorium stattfinden.

Das neue Schulgebäude soll über eine neue Erdsondenwärmepumpe mit Fussbodenheizung geheizt werden, auch das alte Schulhaus soll eine Fussbodenheizung erhalten. Auf dem neuen Flachdach verrichtet nach der Fertigstellung eine Photovoltaikanlage ihren Dienst. Zudem erhalten alle Unterrichtsräume eine kontrollierte Lüftung. 

«Im Gesamten entsteht so ein stimmiges Ensemble aus bestehender Turnhalle, Altbau und Erweiterung – jedes Element bewahrt dabei seine Eigenständigkeit», heisst es von Seiten der Badener Architekturfirma Schweizer Hauser Architekten.