Fasnacht trifft auf Glauben

Die Pfarrei St. Michael feierte einen Fasnachts-Gottesdienst, der von den Steibruchschränzern und der Jubla mitgestaltet wurde.
Der Gottesdienst in der Kirche St. Michael wurde von den Stibruchschränzer und der Jubla mitgestaltet. (Bild: isp)

Würenlingen – Letzten Samstag trafen sich Gläubige aus den Gemeinden Würenlingen, Rein und darüber hinaus in der Kirche St. Michael zu einem ökumenischen Fasnachts-Gottesdienst. Das Motto dieses doch eher speziellen Gottesdienstes war denn auch ziemlich fasnachtsgetreu: «Alles, was auf drei nicht auf dem Baum ist». Organisiert hatten die Veranstaltung Michael Rust (Rein) und Marcus Hüttner (Würenlingen), die damit eine traditionsreiche Veranstaltungsreihe fortführten. Die Feier wurde von den Steibruchschränzern und der Jubla aktiv mitgestaltet, was der Liturgie zusätzliche Lebendigkeit verlieh.

Für einmal waren die Kostüme andere. (Bilder: isp)

Der gesamte Gottesdienst wurde in witziger Gedicht- und Reimform durchgeführt, was passender nicht hätte sein können. Selbst die Fürbitten sowie die Frohbotschaft des Evangeliums reimten sich. Die Gottesdienstbesuchenden hatten die freie Wahl: Sie durften geschminkt, maskiert, verkleidet erscheinen oder einfach in Alltagskleidung kommen. Ganz wie es dem Fasnachtsgeist entsprach. Die Stimmung in der St.-Michaels-Kirche war geprägt von einer fröhlichen Mischung aus Feierlichkeit und Nachdenklichkeit, die das ökumenische Anliegen der Veranstaltung widerspiegelte. Nach rund einer dreiviertel Stunde und einigen Musikzugaben der Gugge endete der Gottesdienst, der vielen Teilnehmenden als bereichernde Erfahrung in Erinnerung bleiben dürfte. 

Fasnachtsgottesdienst_wue – 5St

Noemi Ruepp, Steibruchschränzer, Würenlingen: «Heute bin ich das erste Mal an diesem Event dabei. Ich freue mich auf die doch eher spezielle Traditionssache. Ich spiele bei den Schränzern Posaune, bin seit letztem Jahr in der Gugge und durfte auch schon die Fahne tragen.»

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