Nachwuchssportler auf der Bühne

Brugg muss sich um den sportlichen Nachwuchs keine Sorgen machen: An der Sportehrung waren unzählige Kinder und Teenager anwesend.
Von links: Lars Wehrli bekommt den Preis als Nachwuchstalent von den AKB-Vertretenden Alissa Widmer und Kopikaan Naganathan überreicht. (Bild: mg)

Brugg – Das Salzhaus war letzte Woche bis auf den letzten Platz besetzt. Vorwiegend junge Menschen sassen gespannt auf den Stühlen. Sie waren an die Brugger Sportehrung gekommen, weil sie entweder allein oder im Team Sport betreiben und vielleicht für eine Ehrung auf die Bühne gerufen werden könnten.
Rund 200 Gäste, darunter einige Eltern, Trainer und nicht mehr ganz junge Sportlerinnen und Sportler, klatschten nach jedem Namen, der aufgerufen wurde, kräftig Applaus. Verlesen wurden die Geehrten von ­Michel Indrizzi, Vizestadtpräsident und Vorsteher des Ressorts Bildung und Sport. In rasantem Tempo rief er die 10 geehrten Mannschaften und die 36 Einzelsportlerinnen und -sportler auf und übergab ihnen Geschenkcouverts der Stadt Brugg mit einem Totalwert von etwa 7000 Franken. ­Geehrt wurden Mannschaften und Einzelpersonen in den Disziplinen ­Karate, Judo, Schach, Gymnastik, Schiessen, Rettungsschwimmen, Drachenbootfahren, Handball, Fussball, Kanufahren, Kubb, Laufen und Tennis. Sie alle waren international, national und kantonal erfolgreich oder im Nachwuchsbereich am Start.
Eine Spezialehrung erhielt das neue Nachwuchstalent Lars Wehrli vom Verein BTV Aarau Athletics. Er bekam einen von der Aargauischen Kantonalbank gesponserten Preis über 1000 Franken für seine Leistungen in der Leichtathletik. Er gewann unter anderem die letztjährige Aargauer Einkampfmeisterschaft in Wohlen. Die zweite Spezialehrung – stiller Champion – bekam Christoph Tschupp, 26 Jahre lang Präsident des Stadtturnvereins Brugg.
Michel Indrizzi lobte ihn für sein grosses ehrenamt­liches Engagement im Breitensport: «Du hast den Brugger Vereinssport über viele Jahre nachhaltig geprägt», sagte er. Christoph Tschupp entgegnete, dass sich sehr viele weitere Leute ebenfalls ehrenamtlich im Vereinssport engagierten, und lobte somit gleichzeitig viele andere Ehrenamtliche.
Nach den vielen Namen war der Hunger bei den Kindern und Teenagern gross: Der von der Stadt gesponserte Apéro fand grossen Anklang. Bei Brötchen und Fruchtspiesschen plauderte man noch lang und liess den Abend Revue passieren.