Effingermedien verkauft Regionalzeitungen an CH Media

Die Effingermedien AG trennt sich von seinen Gratis­anzeigern «General-Anzeiger», «Rundschau Süd» und «Rundschau Nord».
«General-Anzeiger» und «Rundschau» – Übergabe erfolgt per 1. September.(Bild: sma)

Region – Per 1. September übergibt die Effingermedien AG die Gratisanzei-ger «General-Anzeiger», «Rundschau Süd» und «Rundschau Nord» an CH Media. Der Regionalverlag gehört zur Schellenberg-Gruppe, die ihren Fokus künftig auf das Druckgeschäft richtet. 
Die Entscheidung, die drei Titel zu verkaufen, die in den Regionen Brugg und Baden erscheinen, ist Teil einer strategischen Neuausrichtung der Schellenberg-Gruppe. Ziel ist es, die eigenen Ressourcen stärker auf das Kerngeschäft im Druckbereich zu konzentrieren.

Strategischer Entscheid ­zugunsten des Druckgeschäfts
Mit CH Media wurde ein Käufer gefunden, der im Aargau stark verankert ist und über umfassende Erfahrung im Bereich der Gratisanzeiger verfügt. «Ich bin überzeugt, dass wir mit CH Media den bestmöglichen Käufer für unsere drei Anzeiger gefunden haben. Das Medienunternehmen hat eine lange journalistische Tradition und ist bereits mit verschiedenen ­Gratisanzeigern fest im Aargau verankert. Unser Fokus gilt künftig dem Druckgeschäft, das unser Kerngeschäft ist», erklärt Oskar Schellenberg, Inhaber der Schellenberg-Gruppe.

«Kontinuität in der Bericht­erstattung»
Für CH Media bedeutet der Zukauf eine gezielte Ergänzung des bestehenden Anzeigerportfolios. «Die Titel der Effingermedien passen sehr gut zu unserer Produktpalette im Anzeigergeschäft und stärken unsere Marktposition im Aargau. Den Werbekunden werden wir künftig noch attraktivere Angebote unterbreiten können, während wir den Leserinnen und ­Lesern in den Regionen Brugg und ­Baden Kontinuität in der Berichterstattung bieten», sagt CH-Media-Verleger Peter Wanner.
Ziel von CH Media ist es, einen Grossteil der Mitarbeitenden der übernommenen Gratisanzeiger weiterzubeschäftigen. Im Zuge der Inte­gration und vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Medienbranche können vereinzelt personelle Anpassungen jedoch nicht ausgeschlossen werden. Parallel dazu wird ein Zusammenschluss der beiden «Rundschau»-Titel geprüft.
Die Übergabe der Titel erfolgt per 1. September. Über die finanziellen und vertraglichen Details der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart.