Startschuss zur Eigeschau 2028

Die nächste Eigeschau in Birr soll in zwei Jahren stattfinden. Das neu formierte Organisationskomitee gibt einen ersten Einblick in die Planung.
Das neue Organisationskomitee der Eigeschau mit Laura Lauber (unten links) und Ramon Zobrist (oben, 2. von links). (Bild: zVg)

Birr – Knapp drei Jahre sind seit der letzten Eigeschau in Birr vergangen, fast zehn Jahre seit der vorletzten. Nun soll es 2028 wieder so weit sein, und das genaue Datum steht bereits fest: Die regionale Gewerbeausstellung wird, so denn alles nach Plan läuft, vom 13. bis 15. Oktober am gewohnten Ort beim Schulzentrum Nidermatt durchgeführt.
Der Gewerbeverein Eigenamt hat für seine Ausstellung ein neues Organisationskomitee (OK) formiert. ­Daniel Schatzmann, Architekt und Präsident des Gewerbevereins, und Pascal Schaffner von der AKB, sind vom alten OK, die meisten anderen Mitglieder haben sich nach der letzten Ausstellung zurückgezogen, so der bisherige OK-Präsident Thomas ­Burkard.
Dafür hat das zehnköpfige Gremium ein neues Präsidium. «Daniel Schatzmann und ich kennen uns schon länger, und irgendwann fragte er mich, ob ich das Präsidium des ­Komitees übernehmen wolle», erzählt die neue Co-Präsidentin Laura Lauber. «Ich sagte zu, wollte den Job aber nicht allein machen. Deshalb holte ich Ramon Zobrist an meine Seite.» Die beiden kennen sich seit über zehn Jahren durch ihre Tätigkeit bei der Lauber Group.

Im gewohnten Rahmen
Für die Detailplanung der Eigeschau 2028 ist es noch zu früh, aber die Eckpunkte stehen. So soll die Gewerbeausstellung laut Laura Lauber im gewohnten Rahmen stattfinden – mit zwei Hallen und einem Aussenbereich. Die Anzahl der Ausstellenden dürfte sich somit im ähnlichen Bereich bewegen wie bei der letzten Ausgabe, als rund 50 Unternehmen teilnahmen. «Dieser Rahmen hat sich ­bewährt», sagt die 32-Jährige dazu. Das Rahmenprogramm solle hingegen attraktiver werden, so Laura Lauber weiter. Das Gremium sammle Inputs, wobei unter anderem die Idee einer Gastregion aufgekommen sei. Jetzt gehe es darum, die Ideen in den nächsten Sitzungen zu vertiefen. Ausserdem schwebe dem OK vor, das Gastroangebot auszuweiten. Statt nur einem Anbieter in einem Festzelt sollten verschiedene Betriebe zum Zug kommen, sodass das Ambiente mehr in Richtung Streetfoodfestival gehe. «Wir wollen uns in diesem Bereich ­öffnen, aber für Details ist es auch hier noch zu früh», sagt die gelernte Kauffrau.
Der Startschuss zur Eigeschau 2028 ist erfolgt. Nun will das OK in einem nächsten Schritt bis Anfang 2027 ein Grobkonzept mit den Kosten erstellen, damit die Ausstellenden planen und budgetieren können, so Lauber. «Zeitlich sind wir gut im Soll.»