Viel Applaus für den Vorstand

Die Generalversammlung des Tourismusvereins ging im Gartencenter Zulauf über die Bühne. Etwa 100 Mitglieder waren anwesend.
Der Vereinsvorstand in seiner neuen Zusammensetzung, von links: Thomas Schäublin, Barbara Iten (Präsidium), Monika Bingisser, Nadine Keller, Fabienne Häuptli, Marco Zimmerli. Es fehlt Anniek Moser. (Bild: pbe)

Schinznach – Der Grossaufmarsch an der GV mag als Zeichen der Anerkennung für die Leistungen des Tourismusvereins gelten. Wohl um die 100 Personen fanden sich im Gartencenter Zulauf ein, also gut ein Drittel der über 270 Vereinsmitglieder. Ein weiterer Grund für das grosse Interesse war zweifellos die Führung durch die Werkstätten und den Fuhrpark der Schinznacher Baumschulbahn, die dem geschäftlichen Teil des Abends vorausging.

Co-Präsident Thomas Schäublin umriss einleitend die Ziele des Vereins. Es gehe darum, die Schönheiten, die Attraktivität der Region einer breiten Öffentlichkeit aufzuzeigen und erlebbar zu machen. «Die Region vermarkten» nannte er das. Schäublins Mit-Präsidentin Barbara Iten
erinnerte in ihrem Jahresrückblick danach an die zahlreichen Aktivitäten des Vereins, von denen einige ein geradezu unerhörtes Echo fanden. So besuchten Menschen aus über 170 Gemeinden den Osterweg – eine ähnlich gute Resonanz verzeichnete der vorweihnächtliche Lichterweg zum Hexenplatz hinauf. Die Führung durch den Freudensteinpark wollten so viele Personen mitmachen, dass sie wiederholt werden musste. Und an den allmonatlich angebotenen Abendspaziergängen fanden sich insgesamt um die 300 Personen ein. Der Anregung einer Teilnehmerin ist es zu verdanken, dass der Verein 25 der schönsten Wanderungen zu einem Büchlein zusammengefasst drucken liess. Dieses kann über die Website des Vereins gratis bezogen werden. Vieles mehr wäre erwähnenswert, so etwa die vier Führungen auf dem Geo-Weg, die Sommerbeiz «Aarufer», die Picknicks und das Dinner im Stadtpark sowie das Weihnachtsessen im Salzhaus.

Bahnfestival als Höhepunkt
Marco Zimmerli, der für die Vereinsfinanzen zuständig ist, konnte einen Vermögenszuwachs von rund 10 000 Franken ausweisen, der Verein verfügte per Ende 2025 über Aktiven von beinahe 50 000 Franken. Dieses Ergebnis ist zu einem guten Teil dem markanten Zuwachs von Mitgliedern zuzuschreiben. Dazu kamen freiwillige Spenden, die im Rahmen der Vereinsanlässe eingingen. Die Rechnung und das Budget 2026 wurden einstimmig genehmigt.

Barbara Iten und weitere Vorstandsmitglieder skizzierten in ihrem Ausblick das Vereinsprogramm 2026. Mehrere Angebote sollen auch im neuen Jahr wieder durchgeführt werden, darunter die Abendspaziergänge, der Osterweg von Ende März bis Anfang April, die Aarebeiz «Aarufer», die möglicherweise schon im April den Betrieb aufnimmt, und die Picknicks im Stadtgarten.

Der Höhepunkt des laufenden Vereinsjahrs ist das Bahnfestival, das am Wochenende des 23. und 24. Mai stattfinden wird. Nicht weniger als 22 Organisationen nehmen daran teil. Geboten wird eine erstaunliche Vielfalt an Attraktionen: Ausstellungen, Führungen, Bahnfahrten, Besichtigungen, eine Börse, Modellbau, Filmvorführungen, Bücherpräsentation und vieles mehr. Der Verein sucht noch Helfer und Helferinnen für den Auf- und Abbau, für Info-Tische, Aufsicht und weitere Aufgaben. Und auch andere Projekte sind noch in Bearbeitung, darunter die Einrichtung einer Webcam auf dem Alpenzeiger, die Erneuerung des Wanderwegs zur Bruderhöhle und die Wiedereinführung einer Postauto-Haltestelle beim Zoo Hasel.

Einige Mutationen hat der Vereinsvorstand erfahren: Rücktritte waren von Thomas Schäublin als Co-Präsident und von Andrea Furger als Beisitzerin zu verzeichnen. Neu wurden Fabienne Häuptli und Nadine Keller in den Vorstand gewählt. In seiner aktualisierten Zusammensetzung wurde der Vorstand in corpore per Akklamation gewählt.

Der Abend fand seine Fortsetzung im Restaurant des Gartencenters, wo sich die Mitglieder noch bei einem Apéro riche verwöhnen liessen.