Ein «Schlaraffenland» im Industriegebiet

Vor Kurzem wurde das Restaurant Nexus im Badener Konnex-Areal eröffnet. Vier Theken und ein Buffet bieten ein grosses Lunch-Angebot.
Restauranteröffnung mitten im Industriegebiet. (Bild: ub)

Baden – Restaurationsbetriebe gibt es in Baden viele, die Konkurrenz ist entsprechend gross. Am 2. Februar eröffnete das Restaurant Nexus im Erdgeschoss des Konnex-Gebäudes an der Brown-Boveri-Strasse 7. Betrieben wird es von der Gastronomie- und Hotelmanagement-Gruppe SV Group, die sich als Mieterin der grossräumigen Lokalität einiges für ihre künftigen Gäste hat einfallen lassen.

Als Erstes sticht das vom Architektenteam Theo Hotz Partner gestaltete Interieur im hellen, modernen «Glaspalast» ins Auge. Trotz der 230 Sitzplätze wirkt das Lokal durch eine geschickte Unterteilung, Holzelemente und viele Pflanzen persönlich. Eine breite Treppe führt in den 1. Stock, wo auf einer Galerie nochmals 100 Plätze zur Verfügung stehen. An der Kaffeebar gleich rechts neben dem Eingang können sich Frühaufsteher bereits ab 7.30 Uhr den ersten Barista-Kaffee und eine reiche Auswahl an Gebäck einverleiben. Die hauseigenen Amaretti-Spezialitäten gibt es nur bei «Nexus». Das Brot bezieht die SV-Gastronomie zum Teil von der Bäckerei Spitzbueb, die drei Filialen auf dem Gemeindegebiet Badens und eine in Wettingen betreibt.

Viel Auswahl und Abwechslung
Von 11.30 bis 13.30 Uhr sind die Counters mit vier verschiedenen Menülinien und das Selbstbedienungsbuffet für die Lunchpause geöffnet. Und hier bleiben wirklich kaum Wünsche offen. An der Bedienungstheke «Flame» gibt es täglich Fleischstücke aus dem Ofen. Die «Piazza» steht für italienische Spezialitäten – mit Ausnahme von Pizza, die es in der Umgebung bereits von anderen Anbietenden gibt.

Vegetarier und Veganer kommen beim Counter «Garden» auf ihre Rechnung. Eine Pop-up-Station bietet wechselnde landestypische Gerichte – zurzeit ist dies Ramen, eine herzhafte japanische Nudelsuppe mit oder ohne Fleisch. Die verschiedenen Menüs kosten zwischen 16 und 23 Franken, am umfassenden Selbstbedienungsbuffet gibt es zudem kalte und warme Speisen, darunter rund 27 verschiedene saisonale Salate. «Es wird ein ­lebendiges Buffet mit sehr viel Abwechslung», verspricht SV-Mitarbeiter Benjamin Budmiger.

Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 7.30 bis 16.30 Uhr. «Je nach Resonanz werden wir uns aber flexibel den Wünschen unserer künftigen Klientel anpassen», bekundet Budmiger.

Badener Team
Insgesamt zwölf Angestellte kümmern sich um das Wohl der Gäste. Als Küchenchef wirkt Mark James, ein Weltbürger, der sich erst vor Kurzem mit seiner Familie in Baden niedergelassen hat. Leiterin des neuen Restaurants ist SV-Teammitglied Karin Hüsler, die vorher für den Betrieb der Mensa im Schulhaus Burghalde verantwortlich war. «Sie für die neue Funktion gewinnen zu können, ist ein Glücksfall. Denn sie ist eine Frau, die auch Unmögliches möglich macht», meint Budmiger.

Neben der Kulinarik wartet das Restaurant mit zahlreichen weiteren Angeboten auf. Im oberen Stock befindet sich ein Konferenzraum für bis zu 300 Personen, der flexibel unterteilt werden kann. Dazu kommen kleinere Meetingräume und ein Bankettraum mit grosser Fensterfront. Um die weitläufigen Räumlichkeiten und verschiedenen Angebote bekannt zu machen, sind öffentliche Keynotes zu verschiedenen aktuellen Themen mit Entscheidungsträgerinnen und -trägern aus der Region Baden geplant. Sobald es wärmer wird, eröffnet auch die Terrasse im Aussenbereich, die nochmals 200 Plätze bietet. «Auch kulturelle Veranstaltungen oder Partys sind vorstellbar», sagt Budmiger.