Von Origami-Rosen und Jazzklängen

Zum elften Mal fand die grenzüberschreitende Kulturnacht im Zurzibiet, in Küssaberg und Hohentengen statt – und erstmals in Würenlingen.
In Würenlingen zelebrierte man am vergan­genen Samstag die erste Teilnahme an der grenzüberschreitenden Kulturnacht. (Bild: mg)

Würenlingen – Die Sonne brannte, es fühlte sich an wie Sommer: wie geschaffen für die elfte grenzüberschreitende Kulturnacht, die zum ersten Mal auch in ­Würenlingen durchgeführt wurde und auf grossen Anklang stiess. 
In der wunderschönen Dorfschüür mit ihren vielen kleinen und grösseren Räumen flanierten die Besucherinnen und Besucher und verweilten gern. Daneben gab es weitere Ausstellungsorte in Würenlingen zu entdecken. Einige Angebote fanden auch noch am Sonntag statt.
Was es an Kunst und Kreativem zu ­sehen gab, beeindruckte die Besuchenden jeden Alters. Ob Origami-Faltkunst oder Bilder, zum Beispiel von ­Tigern, Clowns, Blumen oder Schoggikugeln, das Auge fand Farben und Formen in grosser Zahl. Robert Erne zeigte live vor Ort, wie er an der Schnitzbank seine Figuren und Tierchen aus Arven-, Linden- und Eichenholz fertigt. Der Raum duftete denn auch angenehm nach Holz.

Robert Erne schnitzt Tiere und Figuren aus Holz. (Bilder: mg)

Jazz und Genuss
Im grossen Saal spielten die Joyful-Jazzband und die Steelband Tobagco abwechslungsweise vor vollen Sitzreihen. Man liess es sich bei Speis und Trank gut gehen und plauderte ausgiebig mit neuen und alten Bekannten. Ein Anlass wie dieser stärkt den Zusammenhalt in Gemeinden und der Region und tun einfach gut – schön, wenn es sie regelmässig gibt.

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Evelyne Schüpbach, Rekingen: «Ich nehme zum dritten Mal als Ausstellerin an der Kulturnacht teil. Es ist eine schöne Möglichkeit, meine Leidenschaft für Origami zu zeigen und die Freude der Besuchenden zu sehen. Man trifft Menschen und tauscht sich aus, das gefällt mir.»

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