Aus der Geschichte des Landgasthofs

1827 reichte der Schreiner Rudolf Siegrist das Gesuch ein, in seinem neu erbauten Haus «bey den sogenannten 4 Linden» eine Pintwirtschaft für Getränke und kalte Speisen eröffnen zu dürfen. Es sei ein Ort, «von dem aus eine der reizendsten Aussichten des blühenden Aargaus sich dem Auge darstelle». Die Regierung wies das Gesuch zunächst ab, erteilte aber 1831 die geforderte Konzession. Siegrists Söhne verlängerten die Scheune und bauten einen Tanzsaal an. 1897 erfolgte die Errichtung einer Trinkhalle. In der Nacht vom 25. auf den 26. November 1900 brannte die ganze Liegenschaft ab. Nun entschloss sich Alfred Amsler, der damalige «Bären»-Wirt auf Stalden, für seinen Sohn Karl einen neuen Gasthof «Vierlinden» zu bauen. Die Eröffnung erfolgte 1902, der Betrieb wird also schon bald sein 125-jähriges Bestehen feiern können. (pbe)