Heilmassage gegen Schmerzen

Chinesische Medizin ohne Nadeln. Monika Grossen lernte die Akupunkturmassage als Klientin kennen, bevor sie sich entschloss, als Therapeutin anderen damit zu helfen.
Monika Grossen erzielt mit Akupunkturmassage gute Ergebnisse. (Bild: sim)

Anfang Jahr richtete sich die Wettingerin Monika Grossen ihren eigenen Praxisraum an der Fliederstrasse 5 ein. Dort bietet sie Akupunkturmassagen, Dorntherapie und manuelle Schmerztherapie an. Die Behandlungstechnik der Akupunkturmassage basiert auf der Energielehre der traditionellen chinesischen Medizin. Anders als die klassische Akupunktur kommt die Akupunkturmassage ohne Nadeln und Verletzung der Haut aus. Zwar konnte ein eigentlicher wissenschaftlicher Nachweis über die Wirksamkeit des Verfahrens bis anhin nicht erbracht werden, doch zahlreiche Fallstudien und Erfahrungsberichte zeugen genau davon. So war es bei Monika Grossen selbst, die als Klientin zuerst in Kontakt mit der Behandlungsmethode kam. «Ich hatte lange Zeit mit Rücken- und Nackenschmerzen zu kämpfen. Mithilfe der Akupunkturmassage verschwanden die Beschwerden innert kürzester Zeit.»

Breite Anwendung
Begeistert von ihrer eigenen Erfahrung, beschloss die Pflegefachfrau, sich berufsbegleitend in dieser uralten chinesischen Behandlungstechnik ausbilden zu lassen. Nach Abschluss des zweijährigen Lehrgangs begann Monika Grossen 2016 in einer Praxis in Baden, die sie sich mit einer Kollegin teilte, Behandlungen anzubieten. Das Anwendungsfeld für Akupunkturmassage ist laut der Wettingerin praktisch unbegrenzt: «Ich habe unter ­anderem Erfolge erzielt bei Gelenkproblemen, Hexenschuss, Migräne, Schlafstörungen und Menstruationsbeschwerden.» Die ganzheitliche Methode beruht auf einer völlig anderen Denkweise als die westliche Medizin und lässt sich bei Beschwerden beinahe jeder Art anwenden. «Lediglich echte Defekte, beispielsweise einen Knochenbruch, kann man damit natürlich nicht reparieren.» Dabei ist das Anwendungsfeld der Akupunkturmassage nicht auf die Schmerztherapie beschränkt. «Man kann die Methode auch bei organischen Problemen und Störungen wie zum Beispiel Verdauungsbeschwerden oder Inkontinenz anwenden, das Prinzip bleibt das gleiche. Auch eine Schwangerschaft kann man damit begleiten, um die Entwicklung des Ungeborenen ­optimal zu unterstützen», erklärt ­Monika Grossen.

Eine Garantie, dass die Behandlung im Einzelfall wirkt, gibt es selbstredend nicht, wie Grossen betont: «Der Behandlungserfolg hängt davon ab, ob der Klient oder die Klientin bereit ist, selbst mitzuarbeiten.»

Dabei ist die Wettingerin bemüht, falschen Vorstellungen von der Methode und ihren Erfolgsaussichten vorzubeugen: «Es handelt sich nicht um eine Wellnessmassage, selbst wenn der Name diese Vermutung nahelegt.» Weitere Informationen zu Akupunkturmassagen und zu Monika Grossen sind unter apmgrossen.ch zu finden.