Tauschen, verschenken und fachsimpeln

Beim Pflanzentausch trafen sich Gartenfreundinnen und Gartenfreunde, um Ableger, Setzlinge und Blumenschätze weiterzugeben.
Der Pflanzentausch sorgt für mehr Biodiversität in Gärten und WohnungenBilder: ISP

Wettingen – Beim zweiten Pflanzentausch am Samstag in Wettingen blühte nicht nur die Natur, sondern auch die Gemeinschaft auf. Zwischen Gartenhandschuhen und Kaffeetassen fanden Zimmerpflanzen, Setzlinge und Stauden neue Besitzerinnen und Besitzer. Am frühen Nachmittag strömten Gartenfreundinnen und Gartenfreunde mit Kisten und Körben voller grüner Schätze zum Restaurant Bahnhöfli. Dort wurden Stauden geteilt, Wurzelstücke sorgsam verpackt und die Stecklinge beschriftet.
Auf den Tischen stapelten sich kleine Setzlinge, frisch versamte Jungpflanzen und Samenpäckchen. Ausserdem fanden Blumentöpfe aus Ton, Gartenwerkzeuge und bunte Dekorations­stücke neue Besitzerinnen und Besitzer. Einwegplastik suchte man beim Pflanzentausch vergeblich. Stattdessen herrschte ein sympathisches Durcheinander aus ­natürlichen Materialien und wiederverwendeten Gefässen.
Wer keine eigene Pflanze dabeihatte, ging trotzdem nicht leer aus: Man durfte nach Herzenslust tauschen, verschenken und fachsimpeln. Die Stimmung war gelöst, das Wetter spielte mit, und wo das Gespräch über Gartentipps aufblühte, wuchsen neue Bekanntschaften. Der Pflanzentausch zeigte einmal mehr, dass geteilte Freude doppelt grünt und man aus einem üppigen Beet viele kleine Glücksmomente schöpfen kann.

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Maria Schildknecht, Brugg: «Normalerweise stellen wir zu zweit aus, aber heute betreue ich den Stand alleine. Ich biete Gestricktes und Gehäkeltes an. Der Verkauf der Socken und Decken läuft sehr gut. Ich arbeite kreativ seit der Pensionierung.»

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