Ein Festtag für den Schwingsport

Der Brugger Schachen-Schwinget lockte zahlreiche Zuschauerinnen und ­Zuschauer in die idyllische Schachen-Arena.
Brugg wurde am Samstag zum Zentrum des Aargauer Schwingsports. (Bilder: isp)

Brugg – Am Pfingstsamstag strömte ganz Brugg in den Schachen, wo der Schwingklub Baden-Brugg für einen reibungslosen Ablauf des Schachen-Schwingets sorgte. Die Arena zeigte sich in familiärer Atmosphäre, umgeben von alten Bäumen und lebhaftem Festbetrieb.
Die Schwinger starteten engagiert in den Wettkampf. Bereits die ersten Gänge zeigten kraftvolle Würfe, taktische Duelle und den sichtbaren Willen, sich in der regionalen Konkurrenz zu behaupten. Besonders die Athleten des Nordwestschweizer Verbands nutzten den Heimvorteil. Im Tagesverlauf wechselten sich spannende Begegnungen und überraschende Wendungen ab – Favoriten wurden gefordert, während junge Talente mit mutigen Angriffen auf sich aufmerksam machten.
Neben den Sägemehlringen herrschte reger Betrieb. In der Festwirtschaft gab es regionale Spezialitäten, ein Weinbrunnen sorgte für zusätzliche Stimmung, und viele Gäste nutzten die Gelegenheit zum Austausch mit Freunden und Schwing­begeisterten. Am späten Nachmittag fanden die Schlussgänge statt, bevor die Rangverkündigung mit einem ­Lebendpreis für den Sieger den sportlichen Teil abrundete.

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Marcel Rauber, Windisch: «Unser Sohn schwingt mit. Es ist seine erste Saison mit dem dritten Wettkampf. In unserer Familie schwingt eigentlich sonst niemand. Aber diesen typisch schweizerischen Sport ­mögen wir sehr und sind begeistert.»

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