Sounds aus der Fachhochschule

Die HTU Band besteht aus Studierenden der Fachhochschule Nordwestschweiz. Sie spielt Popklassiker von Polo Hofer bis The Police.
Die Besetzung der HTU Band wechselt oft, wie Schlagzeuger Martin Geidl (rechts) sagt. (Bild: zVg)

Windisch – Sie ist die Hausband der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) – beziehungsweise eine von mehreren Hausbands, denn im Umfeld der Fachhochschule gibt es noch die FHNW Big Band, die Monday Tunes und den Vindonissa Jazz Club.
Formiert hat sich die HTU Band im Zusammenhang mit der Gründung der beiden neuen Hochschulen für Informatik (HSI) und Technik und Umwelt (HTU) an der Fachhochschule. Als die Gründung im Januar 2025 gefeiert werden sollte, suchte die Hochschulleitung eine musikalische Einlage für den Anlass. «Ich erhielt von der Hochschulleitung den Auftrag, eine Ad-hoc-Band für die Feier zusammenzustellen», erzählt Martin Geidl. Er ist Institutsleiter an der Fachhochschule und Schlagzeuger. «Also sah ich mich im Umfeld der bestehenden Bands um und stellte eine siebenköpfige Truppe zusammen.» Mit dem ­Sänger und Keyboarder Ueli Gygli konnte Martin Geidl einen musikalischen Profi gewinnen, der alle Stücke arrangieren sollte und der neuen Formation musikalisch auf die Beine half. «Der Auftritt an der Feier kam gut an, und man engagierte uns gleich für ein weiteres Fest im ­August», so Geidl.

«Ein bunter Haufen»
Alle Mitglieder der HTU Band sind Studierende und Mitarbeitende der beiden Hochschulen, das ist die Konstante. Ansonsten ist die Gruppe eine Ad-hoc-Formation geblieben. «Ja, wir sind ein bunter Haufen, von der Maschinenbaustudentin bis zum Informatikprofessor», erzählt der Schlagzeuger, der in verschiedenen Jazzformationen, unter anderem dem Longline-Jazz-Quintett aus Zürich, aktiv ist. «Die Besetzung ändert sich ständig, zum Beispiel hat der ursprüngliche Bassist mittlerweile sein Studium abgeschlossen und ist weggezogen.» Die Band sei stets offen für neue Musikerinnen und Musiker, sofern es musikalisch passe.
Geprobt wird nur vor den Auftritten, also nach Bedarf und nicht etwa wöchentlich an einem fixen Abend. Für den nächsten Auftritt in der ­Campusbar seien sechs Proben geplant, so Martin Geidl.

Von Funk bis Jazz
Das Programm der HTU Band besteht aus Klassikern des Pop und Rock. Eigene Songs spielt die Formation eher nicht. «Ich stehe auf Funk, Soul und Jazz, aber ich mag auch die grossen Rockhits der 1970er- und 1980er-Jahre – zum Beispiel von Queen, The Police oder Deep Purple», sagt der Musiker zu seinen persönlichen stilistischen Präferenzen. Das widerspiegelt sich im Repertoire, finden sich darin doch Hits von Polo Hofer, The Chicks oder eben The Police. Der Anspruch der Band: «Gute Unterhaltung auf einem soliden musikalischen Niveau», wie Martin Geidl es auf den Punkt bringt.
Er ist der Leiter der Band. Welche Songs den Sprung ins Repertoire schafften, würde aber gemeinschaftlich entschieden, wie er sagt – «wobei sich die Auswahl stark an den Bedürfnissen und Möglichkeiten der Gesangsstimmen orientiert».
Bald steht für die Ad-hoc-Band der nächste Auftritt an. Derzeit besteht sie aus Sonja Neuhaus und James McMennamin (Gesang), Renato Minamisawa (Gitarre und Gesang), Ueli Gygli (Keyboard und Gesang), Nicole Waldemer (Saxofon), André Csillaghy (Trompete), Heinz Eichin (Posaune), Eric Drinnenberg (Bass) und Martin Geidl (Schlagzeug).

Donnerstag, 2 April, 18 Uhr
Campusbar, Windisch