Von der Feuerwehr zur Schadenwehr

Der Museumsmittwoch im Juni widmete sich der Feuerwehr – passend zur Sonderausstellung «Wasser – gefasst und verteilt».
Die Museumskommissionspräsidäntin Katja Stücheli bei der Begrüssung im Baumgarten. (Bilder: eh)

Untersiggenthal – Wussten Sie, dass die Gemeinde Untersiggenthal pro Tag fast ein 50-Meter-Becken voller Wasser verbraucht? Wahrscheinlich nicht, wohl auch deshalb, weil das Wasser im Alltag weitgehend verborgen bleibt, genau wie die Menschen, die sich dafür einsetzen.
Am Museumsmittwoch, 24. Juni, stand bei hohen Temperaturen die Bedeutung des Wassers für die Feuerwehr im Mittelpunkt. Aus diesem Anlass fuhr Thomas Gaupp, Feuerwehrkommandant in Untersiggenthal, mit einem Team von drei Leuten auf. ­Thomas Gaupp war ausserdem Mitglied der Fachgruppe, welche die informative und vielseitige Jahresausstellung konzipierte. Museumskommissionspräsidentin Katja Stücheli zeigte sich angetan von dem seit einigen Jahren umgesetzten Konzept der Dauerausstellung rund ums Bauernhaus sowie von den jährlich wechselnden und von Profis mitgestalteten und lebendig vermittelten Sonderausstellungen. Im lauschigen Baumgarten ­erfuhren die Gäste in praktischen Experimenten Wichtiges zum Brandschutz und zum Tanklöschfahrzeug (TLF) 1 mit Jahrgang 1992, das noch gut in Schuss ist.
Die Feuerwehreinsätze wurden seit damals übrigens weniger, Naturereignisse wie Überschwemmungen und Sturmschäden dafür häufiger. Die Feuerwehr wird also mehr und mehr zur Schadenwehr.

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Franz Umbricht, Untersiggenthal: «Dass das Thema Wasser im Dorf – mit Pumpwerk, Quellen und Leitungen – aufgenommen wurde, ist gut. Schade, dass nicht mehr Leute den Weg hierher fanden. Die Sonderausstellung ist sehr wertvoll.»

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