Tauschen, verschenken und fachsimpeln

Beim Pflanzentausch trafen sich Gartenfreundinnen und Gartenfreunde, um Ableger, Setzlinge und Blumenschätze weiterzugeben.
Der Pflanzentausch sorgt für mehr Biodiversität in Gärten und WohnungenBilder: ISP

Wettingen – Beim zweiten Pflanzentausch am Samstag in Wettingen blühte nicht nur die Natur, sondern auch die Gemeinschaft auf. Zwischen Gartenhandschuhen und Kaffeetassen fanden Zimmerpflanzen, Setzlinge und Stauden neue Besitzerinnen und Besitzer. Am frühen Nachmittag strömten Gartenfreundinnen und Gartenfreunde mit Kisten und Körben voller grüner Schätze zum Restaurant Bahnhöfli. Dort wurden Stauden geteilt, Wurzelstücke sorgsam verpackt und die Stecklinge beschriftet.
Auf den Tischen stapelten sich kleine Setzlinge, frisch versamte Jungpflanzen und Samenpäckchen. Ausserdem fanden Blumentöpfe aus Ton, Gartenwerkzeuge und bunte Dekorations­stücke neue Besitzerinnen und Besitzer. Einwegplastik suchte man beim Pflanzentausch vergeblich. Stattdessen herrschte ein sympathisches Durcheinander aus ­natürlichen Materialien und wiederverwendeten Gefässen.
Wer keine eigene Pflanze dabeihatte, ging trotzdem nicht leer aus: Man durfte nach Herzenslust tauschen, verschenken und fachsimpeln. Die Stimmung war gelöst, das Wetter spielte mit, und wo das Gespräch über Gartentipps aufblühte, wuchsen neue Bekanntschaften. Der Pflanzentausch zeigte einmal mehr, dass geteilte Freude doppelt grünt und man aus einem üppigen Beet viele kleine Glücksmomente schöpfen kann.

wet_planzentausch_5st

Anita Skrbinjek, Erlinsbach: «Vom Pflanzentausch habe ich via Facebook erfahren, und ich fand die Idee derart sympathisch, dass wir extra hierhergefahren sind. Ich bin immer auf der Suche nach ungiftigem Futter für unsere Schildkröte. Zudem bin ich eine begeisterte Hobbygärtnerin.»

previous arrow
next arrow
Shadow