ABB-Arbeitseinsatz im Römergarten

Die Geschäftsleitung der ABB Schweiz und Mitglieder des Römergartens bauten letzte Woche einen mobilen Schutzzaun für den Garten.
Voller Einsatz beim Bau von neuen Schutzzäunen für den Römergarten. (Bild: isp)

Baden – Der Römergarten in Baden ist ein Gemeinschaftsgarten, der nach den Grundsätzen der Permakultur gestaltet und gepflegt wird. Er ist ein lebendiger Treffpunkt für naturverbundene Menschen, Gartenbegeisterte und Nachbarn. Ein Ort, an dem alle willkommen sind und der aktiv mitgestaltet werden kann.
Nachdem das Führungsgremium von ABB Schweiz 2024 den ersten ­Volunteer-Day im Römergarten verbracht hatte, sollte in diesem Jahr wieder ein Freiwilligeneinsatz mitten im grünen Herzen von Baden stattfinden. So traf die Geschäftsleitung von ABB Schweiz letzte Woche am Dienstagnachmittag im Römergarten ein. Für einmal nicht in Geschäftskleidung, sondern ausgerüstet mit festem Schuhwerk, Arbeitshandschuhen, Werkzeug und vor allem viel Motivation. Zusammen anzupacken, etwas Bleibendes zu schaffen und gleichzeitig den Teamgeist zu stärken, war das erklärte Ziel des Einsatzes.

Hasel aus dem Badener Wald
Der Auftrag war klar: Ein mobiler Staketenzaun – eine naturnahe Form des Holzzauns aus senkrechten Holzlatten – sollte entstehen. Flexibel genug, um ihn bei Bedarf auf- und wieder abbauen zu können. Dieser soll zum Beispiel während der Badenfahrt oder bei anderen Grossanlässen zum Einsatz kommen, wenn der Gemeinschaftsgarten besonderen Schutz benötigt. Dabei soll der Zaun nicht als Barriere verstanden werden, sondern als temporärer Schutz für einen Ort, der grundsätzlich allen offensteht.
Die Basis für dieses Projekt wurde im Januar gelegt. Nachdem das Forstamt Baden dem Römergarten-Team eine geeignete Fläche im Badener Wald zugewiesen hatte, konnten die Römergärtnerinnen und Römergärtner dort Haselruten schneiden. Das natürliche und regionale Material wartete anschliessend im Römer­garten auf seine Weiterverarbeitung.

Kadermitglieder von ABB Schweiz beim Arbeitseinsatz für den Römergarten in Baden. (Bild: isp)

Greifbares Ergebnis
Mit viel Elan machten sich die ABB-Mitarbeitenden mit den Römergärterinnen und Römergärtnern ans Werk. In Zweier- und Dreierteams wurden die Haselruten zugeschnitten, sortiert und zu stabilen Zaunelementen verarbeitet. Ast für Ast entstand durch geschicktes Wickeln und Verflechten ein flexibler Staketenzaun, der später an Pfählen befestigt und je nach Situation eingesetzt werden kann.
Die Arbeit war ungewohnt und körperlich anspruchsvoll. Doch die Motivation blieb bis zum Schluss bestehen. Immer wieder wurde nach Lösungen gesucht, wurden Handgriffe optimiert und wurde über die besten Techniken diskutiert – das mit viel Humor. «Gemeinsam etwas Sinnvolles zu tun, verbindet», sagte Sonja Brawand, Executive Assistant bei ABB Schweiz. «Heute Nachmittag sind wir einmal anders dynamisch, freundschaftlich und sehr engagiert unterwegs in einer ganz anderen Umgebung. Das ist toll.» Auch Daniel Müller, Bereichsleiter Elektrifizierung, zeigte sich begeistert: «Das gemeinsame Schaffen ist ein wunderbarer Ausbruch aus dem Alltag und lenkt die Gedanken für einmal weg vom Business. Schön ist ausserdem, dass dabei spontan persönliche Gespräche entstehen.»

Immaterieller Lohn
Bis zum späten Nachmittag konnten zahlreiche Meter Staketenzaun fertiggestellt und für einen späteren Einsatz eingerollt und deponiert werden. Einige vorbereitete Staketen warten noch darauf, in weiteren Arbeitseinsätzen zu vollständigen Zaunelementen verarbeitet zu werden.
Damit bietet sich auch künftig die Gelegenheit für Unternehmen, Vereine oder andere Gruppen, sich im Rahmen eines Workshops oder Volunteer-Days im Römergarten zu engagieren. «Solche Tage zeigen, wie viel möglich wird, wenn Unternehmen und wir vom Römergarten zusammen anpacken», sagte Eva Lehmann Fueter vom Gemeinschaftsgarten Römergarten. «Wir schätzen diese Einsätze sehr. Sie schaffen Verbindungen zwischen Menschen, stärken das Verständnis für gemeinschaftliches Engagement und hinterlassen etwas Bleibendes – sowohl im Garten als auch bei den Beteiligten.»
Der Volunteer-Day endete mit müden Armen und einigen Blasen an den Händen, aber vor allem mit vielen zufriedenen Gesichtern. Vielleicht ist genau das die schönste Bilanz eines solchen Nachmittags: etwas geschaffen zu haben, das bleibt – für den Garten, für die Gemeinschaft und für die Erinnerung aller Beteiligten.